Amiga & Internet PDF Εκτύπωση E-mail


Amiga-Software für den Anschluss ans Internet
 

 

Begriffserklaerung: Clients und Daemons (Server) 

Clients sind die Programme, die fuer den normalen Anwender am interessantesten sind. Mit Clients kann man die verschiedenen Dienste im Internet (Telnet, FTP, IRC, Gopher, WWW etc.) nutzen. Diese greifen via einem bestimmten Protokoll auf die sogenannten Daemons zu, die einen Dienst anbieten. Letztere sind nur fuer den fortgeschrittenen Anwender, der selbst Internet-Dienste anbieten moechte, interessant. 

Basis-Pakete 

Vorab: Sinnvolles Arbeiten ist erst ab Kickstart 2.04 moeglich. OS 3.1 ist empfehlenswert, aber nicht unbedingt notwendig. 

Zunaechst einmal braucht man fuer den Amiga ein TCP/IP-Protocol-Stack wie fuer jeden anderen Rechner auch. Derzeit gibt es 3 (d.h. 3 nennenswerte) Pakete fuer den Amiga, die empfehlenswert sind. [TCP steht fuer Transport Control Protocol und IP fuer Internet Protocol] 

Miami V1.1 von Holger Kruse 

Miami ist ein integriertes TCP/IP-System für AmigaDOS, mit dem man auf sehr einfache Weise auf das Internet zugreifen koennen. Miami basiert auf der aktuellen Version (4.4BSD V2) des offiziellen BSD-Netzwerk-Codes, d.h. Miami ist ein "echter" und vollstaendiger TCP/IP-Stack, nicht eine Emulation, die nur Teile des TCP/IP-Standards unterstuetzt. Die Programmierschnittstelle von Miami ist kompatibel mit der von AmiTCP 4.x bsdsocket.library, d.h. die meisten für AmiTCP 4.x geschriebenen und compilierten Programme funktionieren ohne Aenderung und ohne neu-compilieren mit Miami. Ausserdem enthaelt Miami ein eingebautes Waehlmodul, das sowohl per Skript gesteuert, als auch interaktiv genutzt werden kann, eine Implementierung der (C)SLIP- und PPP-Protokolle und eine graphische Benutzeroberflaeche für Programmsteuerung und -konfiguration. Miami hat zusaetzlich eine eingebaute Implementierung von inetd, dem "Internet-Super-Server", mit diversen eingebauten Diensten einschliesslich "fingerd" und "identd", eine eingebaute Implementierung von TCP:, dem AmigaDOS-Stream-Handler für TCP/IP, und eine eingebaute Implementierung der usergroup.library, dem Interface zur Verwaltung von Anwendern und Anwendergruppen. Im Gegensatz zu anderen Mehrzweckstacks ist Miami besonders ausgerichtet auf Anwender, die auf das Internet per Modem zugreifen moechten. Die Konfiguration ist so einfach wie moeglich gehalten: die meisten Konfigurationsparameter werden von Miami automatisch ermittelt. Ausserdem unterstuetzt Miami die Verwendung von vorkonfigurierten Einstellungen für bestimmte Internet-Provider. Miami verwendet MUI 3.3 oder hoeher für die Benutzeroberflaeche, d.h. man muss MUI installiert haben, bevor man Miami nutzen kann. 

Autor Holger Kruse
Status Shareware V1.1
Preis l;r die registrierte Version 1.1 ca. 59,- DM
Quelle Demo Version ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/tcp/Miami11.lha (266K)
(für die Voll-Version) bei ADX Datentechnik GmbH 

AmiTCP/IP 4.3 von Network Solutions Development Inc. (Finland) 

Derzeit die beliebteste TCP/IP-Software auf dem Amiga, da diese bis Version 3.0b2 frei vertreibbar/nicht-kommerziell war und entsprechende Entwicklungsunterlagen auch frei verfügbar waren/sind, so daß Dritte viele nützliche Werkzeuge (Clients/Daemons) entwickeln konnten, was der Verbreitung von AmiTCP/IP sehr förderlich war. 

Es gibt eine eingeschränkte Demo-Version 4.0, die u.a. einen Requester beim Start von AmiTCP/IP öffnet, der daran erinnert, daß dies nur die Demo-Version ist. Ansonsten ist diese Version von AmiTCP/IP völlig ausreichend für die ersten Schritte im Internet. Es wird jedoch empfohlen bei regelmäßiger Nutzung die Vollversion zu erwerben, da damit die Weiterentwicklung von AmiTCP/IP gesichert wird. 

Als besonderes Gimmick bietet AmiTCP/IP die Möglichkeit mit Hilfe der socket.library von Henning Schmiedehausen Client-Applikationen, die für AS225r2 entwickelt worden sind, auch mit AmiTCP/IP zu betreiben. 

Autoren Tomi Ollila, Pekka Pessi, Markus Peuhkuri, Jarno Rajahalme
Status Demo ist FD, Vollversion ist ein kommerzielles Produkt
Preis für die kommerzielle Version 4.2 ca. 150,- DM
Quelle (für die Demo-Version)
ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/tcp/AmiTCP-demo-40.lha (738K)
(für die kommerzielle Voll-Version)
direkt bei Village Tronic oder im gut sortierten Fachhandel 

AS225R2 von CPR/Interworks 

Dieses Paket war das erste Paket dieser Art für den Amiga. Es wurde von damals noch von Commodore's Entwicklern in West Chester, USA entwickelt. Die wichtigsten Clients gibt es auch für AS225, jedoch längst nicht soviel wie für AmiTCP/IP. 

Genauere Informationen liegen uns derzeit nicht vor. 

Status Kommerzielles Produkt
Preis unbekannt
Quelle Hirsch & Wolf OHG oder Canadian Prototypes Replicas, sowie Interworks, Inc. 

Netzwerktreiber - SANA-II 

SANA-II ist ein von Commodore geschaffener Standard, der den Aufbau und die Funktionsweise eines Netzwerk-Treibers auf dem Amiga festlegt. Somit ist es möglich, daß ein SANA-II-Treiber unter AmiTCP/IP, AS225 und Envoy (Amiga<->Amiga-Netzwerk-Software) nutzbar ist. 

SLIP, CSLIP, PPP & IWAN 

SLIP / CSLIP 

SLIP [Serial Line IP - IP über die serielle Leitung mit Modem/NULL-Modem] und CSLIP [SLIP mit einem speziellen Kompressionsverfahren] sind standardmäßig bei allen Paketen enthalten. Updates bekommt man leicht durch die einschlägigen FTP-Server (insbesondere durch das Aminet). 

PPP 

PPP [Point-to-Point-Protocol] ist dank Holger Kruse auch auf dem Amiga verfügbar. Ähnlich SLIP ermöglicht PPP IP über die serielle Schnittstelle mit einem Modem zu betreiben. Der Vorteil von ist die leichtere Konfigurierbarkeit bei dynamischer IP-Adressen-Vergabe (die mitunter abhängig vom jeweiligen Port eines Zuganges ist) und der eingebaute Dialer. Letzterer ermöglicht das vollautomatische Anwählen und Einloggen beim ISP [Internet Service Provider]. 

Dieser Treiber zwar Shareware, jedoch lohnt sich diese Investion langfristig gesehen schon, sofern man beim ISP die Möglichkeit hat PPP zu wählen. 

Autor Holger Kruse
Status Shareware
Preis US$ 15,-
Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/net/PPP1_45.lha (105K) 

IWAN (ISDN) 

IWAN ermöglicht RAW IP über die ISDN Master von BSC, der derzeit einzigen ISDN-Karte für den Amiga. Die TCP/IP Daten werden in rohen HDLC Frames übertragen. Die ist das schnellste Protokoll und wird von den meisten Internetanbietern unterstützt. Es ist zum Beispiel kompatibel zu ISDNPKT und ISPA. 

Voraussetzung ist bscisdn.device 2.203 oder höher. 

Autor Christian Haller
Status Shareware
Preis 30,- DM
Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/net/iwan1-110.lha (7K) 

Clients - Programme zur Nutzung von Internet-Diensten 

World Wide Web - Browser 

Das World Wide Web [kurz Web oder W3] ist der wohl attraktivsten Dienst im Internet, da er aufgrund der vollgraphischen Oberflüche leicht zu bedienen ist. Es gibt eine Menge WWW Browser fuer den Amiga hier eine Uebersicht : 

AMosaic 

Der aelteste aller Browsern, unterstützt Forms (Formulare, die bei der Anforderung von Informationen bzw. dem Hinterlassen von Nachrichten, Kommentaren bei einem Server benutzt werden). 

AMosaic benötigt MUI - eine Funktionsbibliothek (Amiga Shared Library), die es einem Programmierer leicht macht eine Anwendung mit graphischer Benutzungsschnittstelle [GUI - Graphical User Interface] zu entwickeln und dem Benutzer viel Spielraum für die Gestaltung/das Aussehen seiner Oberfläche läßt. Desweiteren kommt man erst ab OS 3.0 in den vollen Genuß seiner Funktionen, da erst ab OS 3.0 Datatypes zur Verfügung stehen, welche von AMosaic genutzt werden, um die verschiedenen Grafikformate (GIF, JPEG etc.) darstellen und die verschiedenen Audio-Formate (AU, WAV etc.) abspielen zu künnen. Unter OS 2.04 kann man dazu jedoch externe Anzeige-/Abspielprogramme einbinden. 

Dieser Browser unterstuetzt nicht den HTML 3 Standart. Ausserdem ist der etwas unstabil. 

Autoren Stefan Burstroem, Mike Meyer, Michael Fischer, Michael B. Smith, Reudiger Sopp, Michael Witbrock
Status Freeware
Weitere Infos findet man auf der AMosaic Homepage http://www.omnipresence.com/AMosaic/ (aktueller Stand der Entwicklung, Updates, FAQ etc.)
Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/tcp/Mosaic1.2 (194K) 

AWeb 

Amiga Broswer der neueren Generation, unterstuetzt den HTML 3.2 Standart, zentrieren , Hintergrundbilder, etc. Im gegensatz zu den anderen laeuft der Broswer ohne MUI was einen Geschwindigkeitsvorteil bringt. 

Autor Yvon Rozijn
Status Shareware, Kommerzielle Version
Weitere Infos findet man auf der AWeb Homepage http://www.networkx.com/amitrix/aweb.html (aktueller Stand der Entwicklung, Updates, FAQ etc.)
Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/biz/demo/AWeb.lha (436K) 

Voyager 

Amiga Browser der neueren Generation, unterstuetzt viele der HTML 3 Befehle, aber nicht soviele wie IBrowse, und er benoetigt MUI. Es werden auch News Mail und Telnet unterstuetzt. Der Broswer ist kostenloas, und wenn die kommerzielle version V2.0 erscheinen wird, wird die u.a. auch alle Netscape Befehle koennen 

Autor Oliver Wagner
Status Freeware, Kommerzielle Version
Weitere Infos findet man auf der Vapor Homepage http://www.vapor.com/support/voyager/ (aktueller Stand der Entwicklung, Updates, FAQ etc.)
Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/www/Voyager.lha (276K) 

IBroswe 

Amiga Browser der neueren Generation, unterstuetzt viele der HTML 3 Befehle, und er benoetigt MUI. Meiner Meinung nach der beste Broswer. Unterstuetzt auch Animierte GIF Dateien. 

Autoren Stefan Burstroem, Ruediger Sopp, Jason Gouger, Mike Meyer, Michael Fischer, Michael Witbrock, Stefan Zivkovic
Status Komerzielles Produkt
Weitere Infos findet man auf der IBroswe Homepage http://www.omnipresence.com/IBrowse/ (aktueller Stand der Entwicklung, Updates, FAQ etc.)
Quelle http://www.omnipresence.com/IBrowse/ibrowse.lha (194K) 

ALynx 

Eine echte Alternative ist ALynx (derzeit in Version 1.29), welches "nur" eine text-orientierte Darstellung von WWW-Dokumenten zuläßt. Klarer Vorteil ist die Stabilität und die 100% Unterstützung von Forms (s.o.). ALynx läuft in der Shell (CLI). 

Autoren Michael Grobe, Charles Rezac, Lou Montulli und Peter Marquardt (Amiga Port!)
Status Freeware
Weitere Infos findet man auf der ALynx Homepage http://www.fhi-berlin.mpg.de/amiga/alynx.html Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/net/ALynx.lha (277K) 

Weitere W3-Browser befinden sich in der Entwicklung, als da wären Juggler und WebLink. Man darf gespannt sein. 

Gopher 

Der derzeit beste Gopher Client für den Amiga ist BBGopher 1.0. Wobei jedoch anzumerken ist, daß jeder W3-Browser auch das Protokoll von Gopher unterstützt und somit auf kurz oder lang es keine Notwendigkeit für einen reinen Gopher-Client mehr geben wird. Zumal der Trend eindeutig in Richtung World Wide Web geht und Gopher-Sites entsprechend umgestellt werden. 

Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/tcp/BBGopher10.lha (48K) 

Internet Relay Chat - IRC 

Grapevine 

Beliebtester IRC-Client für den Amiga ist Grapevine 1.182. Er bietet alles was man für den Internet Relay Chat benötigt. Er hat eine dem Amiga standesgemäßes GUI und ist somit leicht über 3 Fenster (als Voreinstellung) zu bedienen. Pro Channel wird ein Fenster für die Nachrichten und die Eingabe von Nachrichten, sowie ein Fenster mit den Nicknames der auf dem Channel anwesenden Teilnehmer geöffnet. Desweiteren steht eine graphische Toolleiste mit den wichtigsten Funktionen zur Verfügung. 

Autor Brian J. Cerveny
Status Shareware
Preis US$ 25
Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/tcp/grapevine.lha (269K) 

AmIRC 

Ein sehr moderner IRC-Client, benötigt MUI und bietet folgende besonderheiten: - Eingebaute hochgeschewindigkeits DCC Treiber für SEND und MOVE. Startk optimiert mit Asynchronen Datei I/O. Unterstuetzung von "Drag & Drop" - Transparente Implementierung von DCC-Chat, alle /MSGs werden via DCC CHAT automatisch geroutet wenn moeglich umd laufzeit zu sparren und die IRC Belastung zu reduzieren, Option um Automatische DCC CHAT Anforderungen zu übernhemen. - Sehr schnelle Textausgabe und skrolling, Cut&Paste-Unterstuetzung, Unterstuetzung von Proportionalen Fonts. - Arexx Port - Server Telefonbuch und viel viel mehr. Autor Oliver Wagner
Status Shareware
Weitere Infos findet man auf der Vapor Homepage http://www.vapor.com/support/AmIRC/ (aktueller Stand der Entwicklung, Updates, FAQ etc.)
Quelle ftp://ftp.cs.tu-berlin.de/pub/amiga/comm/amirc/AmIRC11.LZX (800K) 

Es gibt noch eine andere Lösung. Diese ist jedoch nur für EMACS-Benutzer interessant... 

File Transfer Protocol - FTP 

Das Internet bietet eine Fülle von FTP-Servern, die ein reichhaltiges Angebot frei vertreibbarer Software für alle nur denkbaren Rechner- bzw. Hardware-Plattformen bieten. Auch hier sei angemerkt, daß die heutigen W3-Browser auch das FTP-Protokoll beherrschen und somit dem Benutzer ein benutzungsfreundliches GUI zum Transfer von Files bietet. 

AmFTP 

Ein sehr modernen FTP-Client, benötigt MUI und bietet : - Eingebauten Archie Datei-Archiv such Mechanismus (was Archie ist wird weiter unten erklaert) - Internes ADT (Aminet Download Tool) - Sehr schnelle Asynchrone transfers - Stappel-Downloads - Resume, wenn man nur ein Teil einer Datei downgeloadet hat. - FTP-Server Telefonbuch - Automatische wiederherstellung der Server-Verbindung und "keep-Alive" support - ARexx Support und mehr. Autor Mathias Mischlerr
Status Shareware
Weitere Infos findet man auf der Vapor Homepage http://www.vapor.com/support/AmFTP/ (aktueller Stand der Entwicklung, Updates, FAQ etc.)
Quelle ftp://ftp.cs.tu-berlin.de/pub/amiga/comm/amftp/AmFTP1_65.lzx (250K) 

NcFTP 

NcFTP ist ein Shell-orientierter FTP-Client, der standardmäßig AmiTCP/IP 4.x beiliegt. 

GUI-FTP, DaFTP, AxeFer, AmiFTP sind die ersten FTP-Clients, die ein GUI zur Steuerung bieten. Alle diese Clients befinden sich jedoch derzeit noch im Beta-Stadium. 

OpusFTP - ein FTP-Modul für eines der besten Directory-Utilities Directory Opus 5. Derzeit nur als Demo vorab zu bewundern. OpusFTP ermöglicht die Verzeichnisse des FTP-Servers in einem Directory Liste von Opus darzustellen. Und auf die Files per Copy etc. zuzugreifen. 

Telnet (für MUDs 8-) 

Mit Hilfe des Telnet kann man sich auf einem beliebigen Rechner im Internet einloggen (sofern man dort einen Zugang (Login) zugewiesen bekommen hat) und Fernbedienen. Ein Telnet ist auch für Spielefreaks sehr interessant, da man sich mit diesem in sogenannten MUDs (Multi User Dungeons) bewegen kann. Diese MUDs sind Adventures (text-orientiert) bei denen man mit oder gegen andere Benutzer im Internet spielen kann. 

Ein normaler Telnet-Client liegt AmiTCP/IP bei, sowie napsaterm, welches sowohl als Telnet-Client als auch als rlogin-Client benutzt werden kann. 

telser.device 

Das telser.device (Shareware) ermöglicht es dem Benutzer ein x-beliebiges Terminal-Programm als Telnet-Client zu benutzen. Dies hat den Vorteil, daß man z.B. durch Term eine Vielzahl von Terminal-Emulationen (vt100, ANSI, vt220, vt340, 3720 uvm.) benutzen kann, wenn man einmal in die Verlegenheit kommen sollte eine solche Emulation zu benötigen. Desweiteren kann man gerade bei Term durch Skripte verschiedene Abläufe zur Steuerung (Eingaben) automatisieren. 

Desweiteren kann man mit dem telser.device z.B. UUCP over TCP fahren. D.h. man kann während einer normalen IP-Sitzung die Leitung zum einen dazu benutzen sein "Nachrichten"-Paket über die Verbindung zu transferieren während man nebenbei die Leitung auch noch zum W3-Browsen, FTP'n etc. benutzt. 

Autor Sam Yee
Status Shareware
Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/tcp/telser140.lha (251K) 

Archie 

Archie war ursprünglich mal ein Rechner (jetzt gibt es in verschiedenen Ländern Archies), der einmal im Monat (oder häufiger) die komplette Liste aller ihm bekannten FTP-Server anforderte und in seine Datenbank aufnahm. So konnte man diesen einen Server fragen, wo eine Datei zu finden ist, wenn man einmal danach suchte. Dieser listete dann alle in Frage kommenden Einträge heraus und man konnte sich den FTP-Server heraussuchen, der am nächsten ist. Heute gibt es in vielen Ländern Archies (u.a. in Deutschland). 

Es gibt mind. einen Client für den Amiga, der von einer Shell aus benutzt werden kann. Dieser nennt sich schlicht Archie. Desweiteren kann man im World Wide Web auf die Archie-Server zugreifen über spezielle Gateways. Der Vorteil dieser Methode: man bekommt eine Liste im W3-Browser bei der man einen Eintrag einfach durch anklicken anfordern kann. 

Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/net/archie141.lha (51K) 

Mail & News 

MicroDot V1.10 

Das Programm war ursprünglich ein reines ZConnect-Pointprogramm, jedoch befindet sich zur Zeit eine UUCP-Version in Entwicklung (noch Beta-Version). MicroDot ist ausschließlich für Single-User-Sites geeignet. MicroDot bietet eine sehr komfortable Mail/News-Verwaltung. D. h. es gibt z. B. Funktionen zum Darstellen von Threads als Bäumen, Thread-Falten und -Killen und einen gut nutzbaren ARexx-Port. Auch eine PGP-Schnittstelle ist schon integriert, so daß Nachrichten automatisch beim Versand verschlüsselt werden können. Das Programm speichert alle Nachrichten intern im ZConnect-Format. MIME-Unterstützung fehlt bis jetzt leider noch. Außerdem können momentan, da es bisher nur RFC-fähige Betaversionen (die nur registrierten Benutzern zugänglich sind) gibt, noch Fehler vorliegen. Wegen seiner recht einfachen Konfiguration ist das Programm für unerfahrene Benutzer recht gut geeignet. 

Autor Oliver Wagner
Status Shareware
Preis DM 30
Quelle ftp://ftp.cs.tu-berlin.de/pub/amiga/comm/microdot/Microdot1_10.lzx (800K) 

UMS V11.6 

Im Gegensatz zu MicroDot handelt es sich bei UMS um ein Nachrichtenverwaltungssystem, das auch zum Betrieb einer Multi-User-Site oder eines Gates eingesetzt werden kann. Das Programm besteht aus mehreren Teilprogrammen. Das Kernstück ist der UMSServer, der für das Verwalten der Nachrichten zuständig ist. Dazu kommen noch Anwendungen wie News/Mailreader (z. B. IntuiNews) oder Ex-/Importer, die das allgemeine UMS-Nachrichtenformat in netzspezifische Formate wandeln (RFC, Fido, MausNet, ZConnect (nur Point)) und außerdem noch kleinere Utilities wie z. B. expire. UMS wird über eine ASCII-Datei konfiguriert. Insgesamt ist es sehr flexibel und kann für fast alles eingesetzt werden (Single-User-Systeme, Multi-User-Systeme, Leaf-Sites, Nodes, Gates). Allerdings ist es für Anfänger aufgrund seiner Komplexität nicht zu empfehlen. Der Mail/Newsreader IntuiNews wurde unter Verwendung von MUI geschrieben und ist einfacher gehalten als z. B. MicroDot. Alle wesentlichen Funktionen sind aber enthalten. Das Newssystem ist theoretisch jederzeit über selbstgeschriebene Anwendungen (auch ARexx-Skripte) erweiterbar und daher sehr flexibel. 

Autor Diverse Autoren
Status Freeware
Quelle ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/ums/UMS109_1.lha (600K) ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/aminet/comm/ums/UMS109_2.lha (680K) 

Bezugsquellen 

Die in diesem Text erwähnte Software (Shareware, Freeware etc.) bekommen Sie kostenlos vom Rechner ftp.ruhr.de 

analoge Rufnummern (v.34) und digitale Rufnummer (ISDN X.75)  : 0234-947800 

Unter dem Login softserv und Password softserv können Sie die Software abrufen (Verzeichniss /pub/amiga . Ein VT100-taugliches Terminalprogramm mit Z-Modem (wie Term von Olaf Barthel) ist Voraussetzung. 

Desweiteren findet man diese Software auf den Aminet-Servern und in jeder gut sortierten Mailbox. 

Nachfolgend nun die im Text bereits erwähnten Bezugsquellen der kommerziellen Produkte. 

ADX Datentechnik GmbH
Haldesdorferstr. 119
22179 Hamburg
Telefon 040/64202656
Internet: http://www.adx.de
Hirsch & Wolf OHG
Mittelstr. 33
56564 Neuwied
Telefon 02631/8399-0
Telefax 02631/8399-31 
Village Tronic
Wellweg 95
31157 Sarstedt
Telefon 05066/7013-0
Telefax 05066/7013-49 
Interworks, Inc.
43191 Camino Casillas
Temecula, CA 92592
USA
Telefon 909-699-8120 
Canadian Prototypes Replicas
P.O. Box 8
Breslau, Ontario Canada N0B 1M0
Telefon (519) 884-4412 

Diese Auflistung stellt nur einen Ausschnitt der verfügbaren Internet- Software dar und erhebt somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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